Technische Assistenzsysteme – eine Zukunftsstrategie für die Bau- und Wohnungswirtschaft

Kooperationsprojekt mit dem GdW und InWIS-Institut, gefördert von der BBSR


Diese Studie gibt einen Überblick über die Aktivitäten der deutschen Wohnungswirtschaft zum Thema Technische Assistenzsysteme zu Hause. Bestandteile der Studie:

  • Überblick über die Aktivitäten in der deutschen Wohnungswirtschaft: Vollerhebung aller im GdW organisierten Wohnungsunternehmen zur Erfassung relevanter Projekte.
  • Identifikation von 59 relevanten Projekte und Vorhaben.
  • Empirische Analyse der interessantesten 14 Projekte (N=90 Fallstudien);
  • Durchführung einer Expertenbefragung (N=50)


Die empirischen Erhebungen in den Mieterhaushalten folgten einem standardisierten methodischen Verfahren: die Datenerhebung wurde durchgeführt in der Wohnung der Probanden und setzte sich zusammen aus teilnehmender Beobachtungen, teilstandardisierten Interviews, Usability Tests sowie einem Fragebogen.


Untersuchung folgender Fragestellungen:

  • Welche technischen Assistenzsysteme wurden eingesetzt und welche Erfahrungen wurden mit diesen technischen Systemen und technikgestützten Dienstleistungen gemacht?
  • Welche Erfahrungen haben die Mieter in den 14 untersuchten Projekten mit technischen Assistenzsystemen in ihren vier Wänden gemacht? Sind die eingesetzten technischen Lösungen attraktiv und tragen sie zur Zufriedenheit und selbstständigen Lebensführung bei?
  • Welche Erfahrungen haben die Wohnungsunternehmen mit der Finanzierung und Finanzierbarkeit der Systeme gemacht? Welcher Nutzen ist durch den Einbau technischer Assistenzsysteme in den Beständen zu erwarten? Welche Geschäftsmodelle wären förderlich, um technische Assistenzsysteme für das Wohnen der Zukunft einzusetzen?

Die empirische Datenbasis ist aktuell die umfassendste nach dieser Methode (Interviews und Usability Beobachtungen bei den Probanden zu Hause) erhobene Datenbasis in Deutschland. Obwohl die einzelnen Fallbeispiele unterschiedliche technische Schwerpunkte aufweisen und die hinterlegten Vernetzungskonzepte sowie Sensoren und Aktoren voneinander abweichen, ist es durch die eingesetzte standardisierte methodische Vorgehensweise möglich, verallgemeinerbare qualitative Ergebnisse


zur Attraktivität der gebotenen Assistenzsysteme sowie zur Nutzungsbereitschaft und den Nutzungsgewohnheiten der Mieter mitzuteilen.


Der Bericht zu dieser Studie wird Ende 2014 in den GdW-Materialien veröffentlicht. Parallel dazu sind weiter Veröffentlichungen in Vorbereitung

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