Studien nach Maß

Bedürfnis- und Anforderungsanalysen

Der Transfer der Innovationen in die Praxis gelingt nur, wenn die Wünsche und die Akzeptanz der Kunden in den Innovationsprozess einbezogen werden. Hinzu kommen die Anforderungen der Personengruppen, die von den Innovationen indirekt betroffen sind: bei Innovationen für ältere Menschen wären dies beispielsweise die Angehörigen, Beschäftigte in der ambulanten und stationären Versorgung, Ärzte, Architekten, Handwerker oder Wohnungsbauunternehmen.


Akzeptanzstudien und Technikfolgenforschung

Akzeptanzbarrieren können den späteren Erfolg einer Innovation empfindlich beeinträchtigen. Sie frühzeitig zu untersuchen, lohnt sich. Investitionen in Akzeptanzstudien sparen letztlich Kosten und vermeiden Umwege bei der Produktentwicklung.
Gängig ist die Untersuchung der Akzeptanz von Produkten, die den Nutzern bereits bekannt sind bzw. die schon am Markt vorhanden sind. Schwieriger ist die Messung der Akzeptanz für Systeme, für die der Nutzer noch keinerlei Kenntnis oder Erfahrung hat, wie zum Beispiel Smart Home, Ambient Assisted Living, eHealth oder Roboter.
Wir haben uns auf Untersuchung von zukünftigen Technologien und Dienstleistugen spezialisiert, hierfür besondere Methoden entwickelt und erprobt. Wir beschränken uns dabei nicht auf das Abfragen von Einstellungen, sondern kombinieren diese mit Daten aus dem Alltagsleben der Probanden: seiner Techniknutzung, den Motiven Produkte oder Dienstleistungen anzuschaffen, seiner Ausgabebereitschaft und letztlich seiner Technikbiografie und Technikaffinität.


Evaluation von Modellanwendungen, Usability Tests

Eine unserer Stärken ist die Evaluationen von Modellanwendungen im häuslichen Kontext. Wie geht das? Wir besuchen die Probanden, die ein bestimmtes System zu Hause erproben, in ihrer Wohnung, beobachten sie und untersuchen, wie dieses System sich in die häuslichen Abläufe und Alltagsprozesse einpasst. Zum Beispiel kann ein Gerät durchaus gut zu bedienen sein, sich aber im Alltagskontext als umständlich oder unbrauchbar erweisen. Solche Hemmnisse zeigen sich vor Ort meist unmittelbar.
Die Bewertung der Nutzerfreundlichkeit und Gebrauchstauglichkeit erfolgt in Form strukturierter Probandentests; die Untersuchung der Akzeptanz wird mittels qualitativer Befragungen, Beobachtungen und dem Vergleich der untersuchten Produkte mit dem Alltagshandeln und dem Lebensstil der Zielgruppen durchgeführt.
Zu unseren Spezialitäten gehören ebenfalls Usability Tests im häuslichen Umfeld. Zumeist ziehen wir dabei alle Haushaltsmitglieder mit ein, was die Aussagekraft der Ergebnisse erweitert.


Trendstudien, Szenarioentwicklung

Wir beobachten seit vielen Jahren aktuelle Trends und bewerten sie vor dem Hintergrund des Wandels von Gesellschaft und Alltagsleben. Wir zeigen unseren Auftraggebern wie sich die Welt um sie herum verändert, welche Chancen und Gefahren sich für sie daraus ergeben und welche Fragen sich uns morgen stellen werden.
Ausgangspunkt hierfür sind unsere Daten zu den Veränderungen im Privatbereich seit dem frühen 20. Jahrhundert. Wir haben in Kooperation mit anderen Instituten und universitären Einrichtungen hierzu einen großen Datenpool aufgebaut. Auf dieser Basis ist eine Vielzahl von Publikationen und Berichten und eine Reihe von Trendberichten entstanden (>Veröffentlichungen).
Wir beraten Sie mit dem Ziel, Veränderungen rechtzeitig zu antizipieren und diese Entwicklungen erfolgreich in die Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen einzubeziehen. Dies gelingt, weil Kompetenzen aus unterschiedlichen Feldern einbezogen werden: aus Soziologie und Psychologin, Wirtschaftswissenschaft und Ethnologie, Design und Kulturwissenschaft. Mit der Arbeit in solchen interdisziplinären Teams haben wir langjährige Erfahrung. Reichen die Expertisen unseres Teams und des SIBIS-Netzwerks nicht aus, reichern wir unsere Ergebnisse mit der Befragung nationaler und internationaler Experten an.


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